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Jazzchor Freiburg - Live in Japan
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Der Jazzchor Freiburg ist eine feste Größe im deutschen Jazzchorbereich. Von seinem Musikalischen Leiter Bertrand Gröger 1990 gegründet, eroberte sich das Ensemble schnell über Deutschlands Grenzen hinaus die Gunst der Zuhörer. Gesungen wird Vocal Swing in großer Besetzung - entweder a-cappella, mit kleiner Band oder auch mit verschiedenen Solokünstlern.

Bertrand Gröger und der Chor machten es sich von Anfang an zur Aufgabe, musikalisches Neuland zu betreten. Jazzstandards und Klassiker erklingen in völlig neuen Versionen. Aber auch eigene Kompositionen und das ständige Forschen und Entdecken neuer Chorsätze aus anderen Kulturen spielt eine große Rolle.

Internationale Tourneen und Konzerte in Europa und Asien, die Zusammenarbeit mit Weltstars wie Bobby McFerrin, den Swingle Singers oder den Bamberger Symphonikern, die Veröffentlichung von CDs sowie die Teilnahme an Chorwettbewerben, die sämtlich in ersten Preisen mündeten (z.B. Dt. Chorwettbewerb 1998, Chorolympiade Korea 2002), machten den Chor national und international bekannt.

„Live in Japan“ entstand im Jahr 1999 in Obihiro. 12 energiegeladene innovative Stücke in Begleitung einer kleinen Combo in unterschiedlicher Besetzung erwarten uns. Nachdem eine Spieluhr mit einem traditionellen japanischen Stück eingeleitet hat, geht es voll Power mit John Coltranes „Mr. P. C. weiter. Das anspruchsvolle „Taste the rhythm“ stammt aus den eigenen Reihen und macht seinem Namen alle Ehre.

„Bebop“ (Dizzy Gillespie) kommt in einem irren Tempo daher. Nat King Coles „Straighten up and fly right“ ist perfekt mit einigen scat Soli gesungen.

Das nächste Stück „Präludium”(J. S. Bach) ist eine wunderbare Jazzvariante des Klassikers mit virtuoser Mundharmonika-Begleitung (gespielt von Bernd Schlott). Es schließt sich Duke Ellingtons „Ain’t but the one“ an. Südamerikanisch wird es mit „Desafinado“.

„On the sunny side of the Street“ wartet mit einer schönen weiblichen Solostimme in einem eher unbekannten Arrangement auf.

Virtuos wird à la Bobby McFerrin ein Blues von Stevie Ray Vaughan alleine von der Bassstimme des Chormitgliedes Craig Morris dargeboten.

Nach dem afrikanischen Lied „Amezaliwa“ leistet zum Schluss noch mal der Musiker Bernd Schlott einen höchst euphorischen Beitrag, diese Mal auf dem Saxophon.

Fazit: Hier wird grandios musikalisch gewuchtet von einem der besten Chöre Deutschlands.



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Diesen Artikel haben wir am Sonntag, 25. April 2010 in unseren Katalog aufgenommen.



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